Stellungnahme des Hessischen Arbeits- und Sozialministers, Stefan Grüttner, zum Siemens Standort Offenbach:

„Weiterführungskonzepte müssen intensiv geprüft werden – ich habe die auch Arbeits- und Sozialministerkonferenz mit diesem Punkt befasst“

Hessens Arbeits- und Sozialminister, Stefan Grüttner, hat das Anliegen der hessischen Arbeitnehmer zum Erhalt des Siemens-Standortes in Offenbach auf der Arbeits- und Sozialministerkonferenz (ASMK) in Potsdam thematisiert: „Ich habe auch in diesem Gremium deutlich gemacht, dass alles getan werden muss von Seiten des Konzerns, Weiterführungskonzepte für den Standort zu prüfen.“ Alle Beteiligten, allen voran der Konzern Siemens, müssen „intensiv“ und „ernsthaft“ prüfen, ob es Weiterführungskonzepte für den Standort Offenbach geben kann. „Siemens sollte - wie alle anderen großen Unternehmen auch – seiner gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden und gemeinsam mit der Arbeitnehmerseite um echte Perspektiven vor Ort ringen. Ich habe für dieses wichtige Thema auch meine Länderkolleginnen und –kollegen sensibilisiert.“ Hierzu gab es einen gemeinsamen Antrag von Hessen, Bayern, Berlin, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Thüringen. Die Ministerinnen und Minister sowie die Senatorinnen und Senatoren zeigten sich „besorgt“ über die Ankündigung von Werksschließungen und appellierten gemeinsam an Siemens, nach Alternativen zu Schließungen und Personalabbau zu suchen.

Grüttner sagte, er setze sich gemeinsam mit Ministerpräsident Volker Bouffier und dessen Stellvertreter Tarek Al-Wazir „mit Nachdruck“ für den Erhalt des Siemens-Standorts in Offenbach ein. Als Vertreter der Hessischen Landesregierung haben der Ministerpräsident, Al-Wazir und Grüttner  eine Erklärung der IG Metall unterzeichnet, die sich gegen die Schließung des Werks mit rund 800 Beschäftigten richtet. Der Standort Offenbach und die Arbeitsplätze dort sollen erhalten bleiben. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Offenbach haben über Jahre und Jahrzehnte hinweg sehr erfolgreich Kraftwerksprojekte rund um den Globus realisiert und damit einen großen Beitrag zum Erfolg der Siemens AG geleistet. Dabei habe das Unternehmen von den hiesigen Fachkräften und der hervorragenden Infrastruktur in einer der stärksten Regionen Europas profitiert.

 

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