Zur Unterstützung der Regionen - Hessischer Zukunftsdialog 2017

In den Regionen. Mit den Regionen. Für die Regionen „Wohlstand und Wachstum, Mensch und Wirtschaft, Moderne und Tradition sind in Hessen zu Hause. Wir passen unser Handeln dem Wandel der Wirtschafts- und Arbeitswelt an und setzen mit Maßnahmen wie dem Ausbau der Kinderbetreuung, dem hessischen Lohnatlas, der hessischen Arbeitsmarktförderung, dem Arbeitsschutz, der Verbesserung von Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Beruf und Pflege und dem WELCOMECENTER Hessen förderliche Rahmenbedingungen. Wir unterstützen die Regionen und die regionalen Gestaltungspartner beim Finden, Binden und Halten von Fachkräften.“, sagte Arbeitsminister Stefan Grüttner am Freitag in Wiesbaden anlässlich des Starts des Zukunftsdialogs 2017, der in Frankfurt bei der Fraport stattfand und ergänzt: „Wir wollen die anstehenden Aufgaben zusammen meistern, gemeinsam Lösungen erarbeiten und umsetzen. Wir wollen möglichst alle verfügbaren Potentiale heben und nutzen. Gerade in Zeiten des Wandels stellen sich die Kooperationspartner für die Zukunft der Regionen der gesamtgesellschaftlichen Zukunftsaufgabe der Fachkräftesicherung. Deshalb laden wir auch zur Fortsetzung des bewährten Hessischen Zukunftsdialogs ein. Beispiele betrieblicher Fachkräftesicherung werden ebenso vorgestellt wie bewährte Instrumente zur Sicherung des Fachkräftebedarfs. Damit es auch künftig heißt: Karrieren starten in Hessen. Daher wünsche ich der Veranstaltung heute viel Erfolg.“

„Voneinander lernen & gemeinsam gestalten für eine nachhaltige Fachkräftesicherung in den Regionen“ Der Hessische Zukunftsdialog „Voneinander lernen & gemeinsam gestalten für eine nachhaltige Fachkräftesicherung in den Regionen“ geht nach den erfolgreichen Veranstaltungen im Jahr 2016 in die nächste Runde. Unter dem diesjährigen Motto „Fachkräftesicherung im Wandel der Arbeitswelt: Attraktive Regionen & attraktive Arbeitgeber zwischen Tradition und Moderne“ wird das erfolgreiche Format für die Regionen Süd-, Mittel- und Nordhessen fortgeführt. Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration leistet mit dem von der Stabsstelle Fachkräftesicherung Hessen durchgeführten Zukunftsdialog einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung von Wohlstand und Beschäftigung und zur Gestaltung des Wandels der Arbeitswelt Hessen. „Der Flughafen Frankfurt ist bekannt als Jobmotor der Region und viele Unternehmen, so auch die Fraport AG, bieten attraktive Arbeitsplätze mit guten Rahmenbedingungen. Aber auch wir müssen uns auf den demographischen Wandel einstellen und Möglichkeiten finden, Fachkräfte zu rekrutieren, langfristig zu binden und weiter zu bilden. Deshalb nehmen wir gerne an diesem Erfahrungsaustausch im Rahmen des Hessischen Zukunftsdialogs teil". so der Arbeitsdirektor und Vorstandsmitglied der Fraport AG, Michael Müller. Der Wandel der Arbeitswelt in Hessen ist in vollem Gange. Neben Trends wie beispielsweise Digitalisierung und Internationalisierung beginnt der demographische Wandel in der hessischen Bevölkerung verstärkt zu wirken. Arbeitgeber stehen vor immer größeren Herausforderungen bei der Deckung ihres Fachkräftebedarfs. Gleichzeitig müssen sie sich in einem zunehmend internationalisierten Wettbewerb bewähren und ihr Innovationspotential sichern. Im Kontext der Sicherung von Wohlstand, Wettbewerbsfähigkeit und wirtschaftlichem Erfolg in Hessen, nimmt eine nachhaltige Fachkräftesicherung einen zentralen Stellenwert ein. Nachhaltige Fachkräftesicherung bedeutet daher eine den Wandel gestaltende Fachkräftesicherung. Das Setzen von Leitplanken, um den Wandel zu gestalten und nicht aufzuhalten, ist dabei maßgeblich für eine nachhaltige Fachkräftesicherung. Fachkräftebindung als ein Weg zu einer nachhaltigen Fachkräftesicherung In diesem Jahr steht das Thema der Fachkräftebindung als ein Weg zu einer nachhaltigen Fachkräftesicherung im Zentrum des Hessischen Zukunftsdialogs. „Die Bindung von Fachkräften ist besonders in Zeiten des sozialen Wandels ein maßgeblicher Aspekt zur Gewährleistung des hessischen Innovationspotentials.“, beschreibt Dr. Christa Larsen, Geschäftsführerin des IWAK Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur die thematische Ausrichtung. Eine gelingende Bindung kann über kurz-, mittel- und langfristige Strategien und Maßnahmen umgesetzt werden. So spielen Fragen von Betriebskultur, Gesundheit im Betrieb, Karriereentwicklung und flexible Arbeitszeitmodelle für die Bindung von Fachkräften eine ebenso große Rolle wie das Vorhandensein von Schulen und Bildungsanbietern, Nahver-sorgung und Mobilität, Kultur- und Freizeitangeboten. Fachkräftebindung im Kontext einer nachhaltigen Fachkräftesicherung erfolgt in Hessen somit in Bürotürmen und Backhäusern, hinter Glasfassaden und Fachwerk, mit Glasfasern und Tracht – sie erfolgt eben zwischen Tradition und Moderne und sie bedarf des kooperativen Dialogs in den Regionen. Um der Vielschichtigkeit und den Unterschieden in den Regionen Hessens gerecht zu werden und gleichzeitig das große Ganze nicht aus dem Blick zu verlieren, orientieren sich die Ver-anstaltungen am Prinzip der Regionalität und Interaktivität auf der Ebene der Regierungs-bezirke Darmstadt, Gießen und Kassel. Das Wissen und die Erfahrung der Akteure vor Ort stellen eine bedeutende Ressource Hessens für eine nachhaltige Fachkräftesicherung dar. Die Veranstaltungen werden im Auftrag des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration durch das Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK), Zentrum der Goethe-Universität Frankfurt am Main, im Rahmen der Third Mission – des Transfers von Wissen in die Gesellschaft – realisiert. Der Auftakt der Veranstaltungsreihe erfolgt am Freitag, 25. August 2017 im Fraport-Forum der Fraport AG. Die weiteren Veranstaltungstermine sind für Mittelhessen der 26. Oktober 2017 sowie für Nordhessen der 6. November 2017.

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