„Schwitzen für Kids“: Bernd Reisig nimmt ab für den guten Zweck

Gesundheitsminister und Schirmherr Stefan Grüttner: „Wir wollen die Bürgerinnen und Bürger in Hessen ermutigen, Verantwortung für ihre Gesundheit zu übernehmen nach dem Vorbild von Bernd Reisig“

Neu-Isenburg. Der bekannte Medien-Manager und Talkmoderator Bernd Reisig hat sich für das neue Jahr ein Abnehm-Programm vorgenommen. Gemeinsam mit der AOK Hessen und mit Unterstützung des Hessischen Gesundheitsministeriums will der XXL-Manager seine Pfunde in 2017 purzeln lassen – und das sogar für den guten Zweck. „Es ist einfach ungesund, mit so vielen Kilos durch die Gegend zu laufen. Je älter man wird, desto mehr merkt man das“ sagte Reisig bei seiner ersten öffentlichen Gewichtskontrolle zum Start seiner Aktion „Schwitzen für Kids“ am Dienstag in Neu-Isenburg. Schirmherr der Aktion ist Hessens Gesundheitsminister Stefan Grüttner: „Ich setze mich schon lange aus großer Überzeugung für Prävention ein. Sie kann Krankheiten im besten Falle ganz verhindern und auch bei schweren Erkrankungen Leben retten, wenn diese frühzeitig erkannt werden. Eine gesunde Lebensführung, Bewegung und gesunde Ernährung dienen dem Gesunderhalt. Das ist nicht nur wichtig für den Einzelnen, sondern auch für die Gesellschaft als Ganzes. Wir wollen die Bürgerinnen und Bürger in Hessen ermutigen, Verantwortung für ihre Gesundheit zu übernehmen und aktiv zu werden - auch nach dem Vorbild von Bernd Reisig. Ich wünsche ihm viel Erfolg bei seinem Vorhaben.“

Marketing-Experte Reisig hat außerdem die Gesundheitskasse AOK Hessen als Partner gewonnen, um mit ihnen gemeinsam die Notwendigkeit von gesundem Essen und Bewegung vorzuleben und deutlich zu machen, dass man das kann, wenn mal es will. Damit der übergewichtige Frankfurter auch einen zusätzlichen Antrieb hat, überzeugte er seinen Werbepartner, diese Aktion für einen guten Zweck zu nutzen. Bernd Reisig: „Ich habe das Unangenehme mit dem Guten verbunden“. Die AOK zahlt für jedes abgenommene Kilo 1.000 Euro. Reisig hat sich im Gegenzug verpflichtet, diese Einnahme jeweils für einen Jugendsportverein zu spenden. „Damit ist meine Motivation zusätzlich gestiegen, den ich weiß, dass diese Vereine jeden Euro gut gebrauchen können und ich mich nun noch mehr anstrengen werde, genug Geld für die kleinen Vereine einzusammeln bzw. abzutrainieren“.

 

Der Vorstandsvorsitzender der AOK Hessen, Detlef Lamm, war auch gleich von der Idee begeistert: „Prävention ist für die AOK als Gesundheitskasse ein ganz  zentrales Anliegen. Diese Kooperation ermöglicht es uns auf spielerische Weise,  auf die Bedeutung von gesunder Ernährung und regelmäßiger Bewegung aufmerksam zu machen. Und das ist nötig! Denn Übergewicht ist leider eine zentrale Ursache für zahlreiche, schwerwiegende Erkrankungen. Gleichzeitig unterstützen wir die Jugendarbeit von Vereinen - das ist eine tolle Sache.“

 

Reisig wurde heute bei einem offiziellen Termin erstmals gewogen. Er und brachte 146,7 Kilo auf die Waage. Ab sofort wird der Talkmoderator in seiner Sendung BEMBEL & GEBABBEL einmal monatlich „öffentlich“ gewogen und die dann abgenommenen Kilos in Euro umgerechnet, die dann verschiedenen Jugendsportvereinen zu Verfügung gestellt werden.

 

Reisig will aber nur die Vereine berücksichtigen, die auch nachweisbar Jugendarbeit machen und auch keine Kinder und Jugendliche „wegschicken“, weil sie dem Leistungsanspruch des Vereins nicht gerecht werden: „Es ist ein großes Problem, dass Kinder schon im frühen Alter aussortiert werden, weil ein Trainer ihnen die Leistungsfähigkeit abspricht. Gerade so etwas führt doch dazu, dass Kindern und Jugendliche die Lust an Sport und Bewegung verlieren und schon frühzeitig ausgegrenzt werden. Die 1.000 Euro gibt es nur, wenn auch nicht so leistungsfähige Kinder im Verein aufgenommen werden und mit machen dürfen“, sagte Reisig in Neu-Isenburg.

 

Die Aktion geht genau für ein Jahr und endet im Februar 2018. Auf die Frage, ob Reisig sich ein persönliches Ziel gesetzt hat, erklärte der Medien-Manager: „Nein, weil ich weiß, dass es nicht gut ist, sich gleich zu Beginn unter Druck zu setzen. Abnehmen soll und kann Spaß machen, wenn man nicht auf alles im Leben verzichtet, sondern auch kalorienreiche Leckereien eben in Maßen genießt. Aber natürlich würde ich mich freuen, wenn viele hessische Vereine in den Genuss von 1.000 Euro kommen würden“, sagte Reisig.

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