Gut sichtbare Hausnummern retten Leben!

Gesundheitsminister Stefan Grüttner: Sorgen Sie dafür, dass der Rettungsdienst im Notfall schnell und einfach das richtige Haus finden kann!“

Wiesbaden. Kleine, unbeleuchtete, zugewachsene oder schlicht nicht vorhandene Hausnummern sind im Notfall ein Sicherheitsrisiko. Darauf hat der Hessische Gesundheitsminister, Stefan Grüttner, heute  hingewiesen. „Sorgen Sie dafür, dass der Rettungsdienst schnell und einfach das richtige Haus finden kann!“ Gerade im Dunkeln seien in vielen Straßen Hausnummern schlecht lesbar oder es sei gar keine Hausnummer vorhanden, so dass wertvolle Zeit verstreicht, bis die Rettungskräfte ihren Einsatzort gefunden haben. Nicht selten kommt es vor, dass der Rettungsdienst die Straße auf und ab fahren muss, um die Einsatzstelle zu finden.

Am besten sind große, möglichst beleuchtete Ziffern zu sehen. Hier stehen Hausbesitzern Modelle mit Netzanschluss oder auch Solarleuchten zur Verfügung. Dank Sensoren sind viele in der Lage, sich automatisch bei Dämmerung einzuschalten.

 

Sollte der Hauseingang nicht an der Straße liegen, sondern an der Seite des Gebäudes oder im hinteren Bereich, empfiehlt es sich, eine weitere Hausnummer zur Straße hin anzubringen. Außerdem sollte beim Anruf der Notruf-Nummer 112 die Leitstelle bereits darauf hingewiesen werden, dass der Hauseingang nicht direkt an der Straße liegt.

 

Wenn irgendwie möglich, ist es immer hilfreich, wenn die Beleuchtung in der Wohnung oder am Haus eingeschaltet wird, um den Rettungskräften das Finden des Hauses zu erleichtern oder wenn ein Angehöriger des Patienten auf der Straße steht und den Rettungswagen einweist.

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